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  • Entspannungspolitik

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Italien und die DDR stellten während des Kalten Krieges zwei Sonderfälle dar. Ähnliche strukturelle Probleme – schwache Volkswirtschaften, schwierige Beziehungen zu ihren jeweiligen Verbündeten und zunehmende soziale Unruhen – wirkten sich auf ihre internationalen Beziehungen aus und überließen beiden wenig außenpolitischen Spielraum. Laura Fasanaro erkundet Geschichte und Politik beider Länder während des Kalten Krieges. (Auf Englisch)

Der Tod von Helmut Kohl am 16. Juni 2017 löste in den sozialen Medien zum Teil nostalgische Reaktionen aus. Dazu gehörte auch die Veröffentlichung von Videoclips zum historischen Treffen von Kohl und Erich Honecker 1987 in Bonn. Darunter befand sich auch ein Beitrag des finnischen Rundfunks. Von Laura Ellen Saarenmaa (Auf Englisch).

Die jeweilige Südasienpolitik der beiden deutschen Staaten war im Bangladeschkrieg derart auf- und gegeneinander bezogen, dass sie die Bipolarität des Kalten Krieges zeitweise durchbrachen. Bundesrepublik und DDR verfolgten dabei dezidiert nationalstaatliche Eigeninteressen, die sich deutlich von denen ihrer vermeintlichen außenpolitischen Vorbilder diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs unterschieden. Von Alexander Benatar.

Mitte der 1980er Jahre gelang das scheinbar Unmögliche: Ronald Reagan und Michael Gorbatschow schlugen mittels ihrer Gipfeldiplomatie der politischen Phantasie eine Schneise und zeigten, wie eine Welt jenseits der Abschottung, des Verdachts und des Misstrauens aussehen könnte – nur wenige Jahre, nachdem die Ost-West-Beziehungen wieder einmal auf den Hund gekommen schienen. Zum Buch von Kristina Spohr und David Reynolds ein Beitrag von Bernd Greiner.

Die wirtschaftspolitische Absicherung der Entspannungspolitik in Europa schuf den Rahmen für die spätere Gipfeldiplomatie zwischen Reagan und Gorbatschow und leistete einen großen Beitrag zum Zusammenbruch des kommunistischen Systems. Von Stephan Kieninger.

Das Politische Archiv ist das Gedächtnis des deutschen Auswärtigen Dienstes.

Bereits Mitte der 1960er Jahre sahen die amerikanische und die bundesdeutsche Regierung den Ausbau der politischen Beziehungen und der gesellschaftlichen Ost-West-Kontakte als entscheidendes Mittel, um Prozesse des Wandels in Osteuropa herbeizuführen. Sie gingen von der Prämisse aus, dass die kommunistischen Machthaber im Gegenzug für die Anerkennung des Status quo dazu bereit seien, ihre bis dato abgeriegelten Systeme schrittweise zu öffnen und den Aufbau neuer Kommunikationsstrukturen zu ermöglichen. Ein Beitrag von Luca Ratti.

Jan Hansens Absicht ist es, "die Debatte über die Nachrüstung und die bisherigen Forschungsarbeiten "zu historisieren". Das will er erreichen, indem er "eine Perspektive der Fremdheit" einnimmt. Beides ist ihm sehr gut gelungen, wie Karsten D. Voigt anlässlich einer Buchvorstellung in der Bundeskanzler Willy-Brandt-Stiftung am 2. Juni erläuterte.

Das Deutsche Historische Institut in Moskau (DHI Moskau) setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 dafür ein, die wissenschaftliche Zusammenarbeit von Historikern aus Russland und Deutschland zu

Gabriele Metzler macht auf ein Forschungsfeld aufmerksam, auf dem die Frage nach der Reichweite des Deutungs- und Ordnungsmusters "Kalter Krieg" besonders gut untersuchbar scheint: die Geschichte der Meeres- und Polarforschung.

Hans-Dietrich Genscher war ein großer Kommunikator und Netzwerker. Zu seiner Passion wurde die von ihm als dezidiert "realistisch" bezeichnete Entspannungspolitik mit den Staaten des Warschauer Paktes. Dadurch trug er wesentlich zur Entgiftung des Kalten Krieges bei – so die Bilanz von Agnes Bresselau von Bressensdorf.

Mitte März 1985 wurde das damals jüngste Mitglied des Politbüros der KPdSU, Michail Gorbatschow, zum Generalsekretär ernannt. Rückblickend erscheint uns dieses Datum als einer der Wendepunkte in der Geschichte des Kalten Kriegs – doch wie nahmen die Zeitgenossen Gorbatschow wahr? Ilse Dorothee Pautsch, wissenschaftliche Leiterin des Editionsteams "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland", gibt Einblick in kürzlich freigegebene Quellen.

"Der Kalte Krieg. Ursachen – Geschichte – Folgen" heißt die Ausstellung, die das Berliner Kolleg Kalter Krieg und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab März 2016 für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zur Verfügung stellen. Mit ihren Texten, über 160 zeithistorischen Fotos und Dokumenten sowie QR-Codes, die zu Filmdokumenten im Internet verlinken, wird die Ausstellung zu einem Panorama des Kalten Krieges, der als globale Systemkonkurrenz die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte.

Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin (IfZ) ist eines der größten außeruniversitären historischen Forschungsinstitute in Deutschland.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt durch ihre Förder- und Eigentätigkeit zur Aufarbeitung der Ursachen, Geschichte und Folgen der kommunistischen Diktaturen in der Sowjetisc

Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung erinnert an das Leben und politische Wirken des sozialdemokratischen Politikers, international geachteten Staatsmanns und Friedensnobelpreisträgers.

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