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Das Portal Kalter Krieg dient der Vernetzung und virtuellen Veranschaulichung von Institutionen, die sich thematisch mit dem Kalten Krieg auseinandersetzen. Der hundertste Eintrag ist nun mit dem Museum Konsperensi Asia-Afrika erreicht. Ein Beitrag von Sophie Lange.

Im Rahmen des 51. Deutschen Historikertages, der vom 20. bis 23. September 2016 in Hamburg stattfand, diskutierten Sibylle Marti (Universität Zürich), Frank Reichherzer (Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Potsdam), Malte Rolf (Universität Bamberg) und Elke Seefried (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin / Universität Augsburg) über die "Grenzen des Kalten Krieges" – und damit über die Forschungsagenda des Berliner Kollegs. Ein Beitrag von Elke Seefried.

 

Das Bunkermuseum Wurzenpass/Kärnten – "Österreichs Alpenfestung aus dem Kalten Krieg" – liegt 1.000 Meter über dem Meeresspiegel am Dreiländereck Italien – Slowenien – Österreich, dem europaweit ei

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Lange Zeit hat sich die Forschung zum Kalten Krieg auf die bipolare Ordnung der Ost-West-Beziehungen konzentriert. Ohne die Ergebnisse in Frage zu stellen, kann und sollte aber auch gefragt werden, ob und wie zur gleichen Zeit das bipolare Ordnungsmuster ausgehebelt, umgangen oder sogar aufgelöst wurde. Ein Beitrag von Claudia Kemper.

In einem langfristig konzipierten Forschungsprojekt wird die Gründungsgeschichte der International Atomic Energy Agency (IAEA) untersucht – und damit auch die Geschichte einer Organisation, die in mehrfacher Hinsicht sich nicht der Blocklogik des Kalten Krieges fügte. Ein Beitrag von Elisabeth Roehrlich.

Der Kalte Krieg war ein globaler Konflikt. So überrascht es kaum, dass überall auf der Welt zum Thema gearbeitet wird. Die Interviewreihe misst Genese und Stand der Forschung, fragt aber auch nach zukünftigen Entwicklungen. Die siebenteilige Reihe ist eine Kooperation des Berliner Kollegs Kalter Krieg und des Portals Militärgeschichte. Sie wurde von Dr. Christoph Nübel (Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Klaas Voß (Hamburger Institut für Sozialforschung) durchgeführt. Diesmal im Interview: Prof. Dr. Bernd Greiner, Leiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg und Wissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung (Berlin/Hamburg, Deutschland).

Wenn unter Zeitgeschichte auch die Vorgeschichte der Gegenwart verstanden wird, ist es notwendig, bei der Frage nach dem Ende des Kalten Krieges den Blick nicht nur nach Europa und Nordamerika, sondern stärker als bisher nach Asien zu richten, weil hier Entwicklungen angestoßen wurden, die die heutige Welt(un)ordnung nachhaltig geprägt haben und weiterhin prägen. Von Hermann Wentker.

Zu den großen Herausforderungen zeithistorischer Forschung gehört nach wie vor, die vielfach verschränkte Geschichte des Kalten Krieges zu entwirren – gerade in der Dritten Welt. Weil die Grenzen konkurrierender Einflusszonen auf der nördlichen Halbkugel fixiert waren und auf absehbare Zeit undurchdringlich schienen, verlagerten die USA und die UdSSR ihren Kampf um Ressourcen, Deutungsmacht und Prestige seit den späten 1950er Jahren zusehends in die südliche Hemisphäre. Doch nicht allein US-Präsidenten und sowjetische Generalsekretäre bestimmten die dortigen Ereignisse. Der Historiker Bernd Greiner über ein Thema, das mehr Aufmerksamkeit verdient.

Das Seminar für Geschichte und Klassische Altertumswissenschaften an der McGill University in Montreal ist eine Lehr- und Forschungsinstitution mit Schwerpunkt auf der Geschichte des 20.

Austin Jersild stellte seine aktuellen Publikations- und Forschungsprojekte zur chinesisch-sowjetische Rivalität in der Dritten Welt vor. Seine in Kürze erscheinenden Arbeiten umfassen Artikel über die chinesisch-osteuropäischen Beziehungen in den 1950er Jahren als Teil eines Sammelbandes zur Normalisierung der chinesisch-europäischen Beziehungen, der vom Cold War International History Project in Washington, DC, herausgegeben wird.

International renommierte Experten stellen in dieser Ringvorlesung die Ergebnisse und Methoden neuer Forschungen zum Kalten Krieg vor. Entsprechend vielfältig sind die Themenfelder: Diplomatie- und Militärgeschichte kommt ebenso zur Sprache wie die Geschichte von Emotionen, es geht um die Rolle von außerparlamentarischen Bewegungen und „Gegenexperten“, um Wissensproduktion und Wissensordnungen und nicht zuletzt um Erinnerungskulturen. Gezeigt wird, dass der Kalte Krieg die beteiligten Gesellschaften tief durchdrungen hat und deshalb bis heute in vielfältiger Weise nachwirkt.

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