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Der Tod von Helmut Kohl am 16. Juni 2017 löste in den sozialen Medien zum Teil nostalgische Reaktionen aus. Dazu gehörte auch die Veröffentlichung von Videoclips zum historischen Treffen von Kohl und Erich Honecker 1987 in Bonn. Darunter befand sich auch ein Beitrag des finnischen Rundfunks. Von Laura Ellen Saarenmaa (Auf Englisch).

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Die wirtschaftspolitische Absicherung der Entspannungspolitik in Europa schuf den Rahmen für die spätere Gipfeldiplomatie zwischen Reagan und Gorbatschow und leistete einen großen Beitrag zum Zusammenbruch des kommunistischen Systems. Von Stephan Kieninger.

Das Politische Archiv ist das Gedächtnis des deutschen Auswärtigen Dienstes.

An der A2 zwischen Magdeburg und Hannover liegt die ehemals größte und bedeutendste DDR-Grenzübergangsstelle der innerdeutschen Grenze 1945-1990.

Bereits Mitte der 1960er Jahre sahen die amerikanische und die bundesdeutsche Regierung den Ausbau der politischen Beziehungen und der gesellschaftlichen Ost-West-Kontakte als entscheidendes Mittel, um Prozesse des Wandels in Osteuropa herbeizuführen. Sie gingen von der Prämisse aus, dass die kommunistischen Machthaber im Gegenzug für die Anerkennung des Status quo dazu bereit seien, ihre bis dato abgeriegelten Systeme schrittweise zu öffnen und den Aufbau neuer Kommunikationsstrukturen zu ermöglichen. Ein Beitrag von Luca Ratti.

Der Kalte Krieg war ein globaler Konflikt. So überrascht es kaum, dass überall auf der Welt zum Thema gearbeitet wird. Die Interviewreihe misst Genese und Stand der Forschung, fragt aber auch nach zukünftigen Entwicklungen. Die siebenteilige Reihe ist eine Kooperation des Berliner Kollegs Kalter Krieg und des Portals Militärgeschichte. Sie wurde von Dr. Christoph Nübel (Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Klaas Voß (Hamburger Institut für Sozialforschung) durchgeführt. Prof. Dr. Hermann Wentker, Leiter der Forschungsabteilung des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin in Lichterfelde (Berlin, Deutschland).

Jan Hansens Absicht ist es, "die Debatte über die Nachrüstung und die bisherigen Forschungsarbeiten "zu historisieren". Das will er erreichen, indem er "eine Perspektive der Fremdheit" einnimmt. Beides ist ihm sehr gut gelungen, wie Karsten D. Voigt anlässlich einer Buchvorstellung in der Bundeskanzler Willy-Brandt-Stiftung am 2. Juni erläuterte.

Brüsker hätte der Umgangston unter Verbündeten kaum sein können. "Die französische Regierung halte", so ein deutscher Diplomat an seine Dienstherren, "die NATO in ihrer heutigen Form für überholt. Sie sei sich allerdings klar darüber, daß es nicht gelinge, die anderen Mitgliedstaaten des Bündnisses für ihre Vorstellungen zu gewinnen. […]. Die französische Regierung glaube daher, daß es zwecklos (inutile) sei, darüber mit ihren NATO-Partnern zu verhandeln." Am Ende eröffnete die Krise aber auch ungeahnte Chancen. Von Ilse-Dorothee Pautsch.

Wie die amerikanische Entscheidung zustande kam, Hiroshima und Nagasaki zu zerstören, werden wir vielleicht nie erfahren. Es finden sich jedoch zahlreiche Hinweise, dass wahrscheinlich diplomatische Motive mit Blick auf die UdSSR – und nicht militärische Erwägungen im Krieg mit Japan –  den Ausschlag für den Abwurf von Atombomben im August 1945 gaben. Ein Beitrag von Gar Alperovitz (auf Englisch).

Das Deutsche Historische Institut in Moskau (DHI Moskau) setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 dafür ein, die wissenschaftliche Zusammenarbeit von Historikern aus Russland und Deutschland zu

Das Deutsche Historische Institut (DHI) Paris ist ein 1958 gegründetes außeruniversitäres Forschungsinstitut, das seit 2002 der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im A

Hans-Dietrich Genscher war ein großer Kommunikator und Netzwerker. Zu seiner Passion wurde die von ihm als dezidiert "realistisch" bezeichnete Entspannungspolitik mit den Staaten des Warschauer Paktes. Dadurch trug er wesentlich zur Entgiftung des Kalten Krieges bei – so die Bilanz von Agnes Bresselau von Bressensdorf.

Mitte März 1985 wurde das damals jüngste Mitglied des Politbüros der KPdSU, Michail Gorbatschow, zum Generalsekretär ernannt. Rückblickend erscheint uns dieses Datum als einer der Wendepunkte in der Geschichte des Kalten Kriegs – doch wie nahmen die Zeitgenossen Gorbatschow wahr? Ilse Dorothee Pautsch, wissenschaftliche Leiterin des Editionsteams "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland", gibt Einblick in kürzlich freigegebene Quellen.

Das John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien (JFKI) ist ein interdisziplinäres Forschungs- und Lehrinstitut der Freien Universität Berlin.

Im Zentrum der Arbeit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) steht die Förderung des Bewusstseins für Demokratie und politische Partizipation.

Das Center for the Study of Force and Diplomacy (CENFAD) unterstützt Forschung und bietet öffentliche Veranstaltungen zu historischen und gegenwärtigen Problemen in Militär- und Diplomatiestudien i

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Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin (IfZ) ist eines der größten außeruniversitären historischen Forschungsinstitute in Deutschland.

Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin (IfZ) ist eines der größten außeruniversitären historischen Forschungsinstitute in Deutschland.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Professur beschäftigen sich mit der globalen und internationalen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Warum gerade Jemen? Was genau hatte die DDR dort, am Ende der Welt, im wahrsten Sinne des Wortes "zu suchen"? Und unter welchen Bedingungen konnte diese aus Mitteleuropa importierte Ideologie implementiert werden? Miriam Müllers interdisziplinäre Fallstudie zum intensiven Engagement der DDR im einzigen marxistisch-leninistischen Staat der arabischen Welt – der Volksrepublik Jemen – geht weit über diese Fragen hinaus.

Das Seminar für Geschichte und Klassische Altertumswissenschaften an der McGill University in Montreal ist eine Lehr- und Forschungsinstitution mit Schwerpunkt auf der Geschichte des 20.

Austin Jersild stellte seine aktuellen Publikations- und Forschungsprojekte zur chinesisch-sowjetische Rivalität in der Dritten Welt vor. Seine in Kürze erscheinenden Arbeiten umfassen Artikel über die chinesisch-osteuropäischen Beziehungen in den 1950er Jahren als Teil eines Sammelbandes zur Normalisierung der chinesisch-europäischen Beziehungen, der vom Cold War International History Project in Washington, DC, herausgegeben wird.

Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung erinnert an das Leben und politische Wirken des sozialdemokratischen Politikers, international geachteten Staatsmanns und Friedensnobelpreisträgers.

Am 9. November 1989 begann der deutsch-deutsche Einigungsprozess - eine wichtige Zäsur für das gesamteuropäische Projekt. Aus deutscher Binnenperspektive ist dieser Prozess sehr gut erforscht worden. Die Reaktionen der Großmächte sowie Frankreichs und Großbritanniens sind ebenfalls gut analysiert. Die italienische Haltung ist jedoch bis heute nur unzureichend dokumentiert. Italiens Rolle erforscht Deborah Cuccia in ihrem Dissertationsprojekt.

International renommierte Experten stellen in dieser Ringvorlesung die Ergebnisse und Methoden neuer Forschungen zum Kalten Krieg vor. Entsprechend vielfältig sind die Themenfelder: Diplomatie- und Militärgeschichte kommt ebenso zur Sprache wie die Geschichte von Emotionen, es geht um die Rolle von außerparlamentarischen Bewegungen und „Gegenexperten“, um Wissensproduktion und Wissensordnungen und nicht zuletzt um Erinnerungskulturen. Gezeigt wird, dass der Kalte Krieg die beteiligten Gesellschaften tief durchdrungen hat und deshalb bis heute in vielfältiger Weise nachwirkt.

Das Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) ist eine operative Stiftung, sie wurde 1984 von Jan Philipp Reemtsma gegründet. Seit 2015 wird das Haus von Prof. Dr. Wolfgang Knöbl geleitet.

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