Stevnsfort-Museum zum Kalten Krieg

Standort:
Cold War Museum Stevnsfort
Korsnæbsvej 60
4673 Rødvig
Dänemark

Kontakt:
Thomas Tram Pedersen
ttp[at]oesm.dk

Öffnungszeiten:
Jeden Tag 10 bis 17 Uhr

Tickets können auf der Internetseite des Museums erworben werden.

http://www.kalklandet.dk/attraktioner/koldkrigsmuseum-stevnsfort

Selbstbeschreibung: 

Stevnsfort – das Museum über den Kalten Krieg - wurde 2008 in einer 33 Hektar großen ehemaligen militärischen Anlage mit 120 Gebäuden eingerichtet. Die gesamte Anlage und die Einrichtung ist komplett erhalten und vermitteln die Geschichte der militärischen Bereitschaft Dänemarks und der NATO in den 1980er Jahren. Das staatlich unterstütze Museum ist allerdings kein Militärmuseum, sondern ein Museum über Dänemark und die Dänen im Kalten Krieg. Das wichtigste Ziel des Museums ist es zu vermitteln, wie umfassend die militärische und zivile Bereitschaft im Kalten Krieg war. Das Museum und die authentische Anlage fungieren damit als eine nationale Erinnerungsstelle zum Kalten Krieg.

Seit 2013 steht die gesamte Anlage unter Denkmalschutz und ist seit 2014 als UNESCO-Welterbe gelistet.

Aktivitäten zum Kalten Krieg: 

Das Stevnsfort wird jährlich von rund 40.000 Gästen besucht, die an rund 1.700 Führungen teilnehmen. Des Weiteren besuchen jedes Jahr rund 140 Schulklassen das Museum und nehmen an den Unterrichtsprogrammen teil. Die Gäste werden von einem  Personal von 42 Angestellten empfangen, darunter Historiker, Lehrer und besonders ausgebildete Guides. Das Museum hat einen jährlichen Umsatz von ungefähr 800.000 €.

Ein weiteres wichtiges Ziel ist die authentische Erhaltung der Anlage. Dafür sorgen zwei angestellte Handwerker und rund 50 Freiwillige.

Das Museum unterhält auch eine Dokumentations- und Forschungsstelle mit zwei angestellten Wissenschaftlern, die an nationalen und internationalen Forschungsprogrammen teilnehmen. Diese wissenschaftliche Abteilung des Museums hat unter anderem zwischen 2012 und 2015 eine umfassende Dokumentation, Darstellung und Bewertung sämtlicher 1.831 militärischer Anlagen des Kalten Krieges in Dänemark für die dänische Behörde für Kulturerbe durchgeführt und publiziert.