Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Standort:
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
An der BAB 2
3965 Marienborn
Deutschland

Kontakt:
Dr. Susan Baumgartl
Gedenkstättenleiterin
Tel. +49 (0)39406 9209 0
Fax +49 (0)39406 9209 9
info-marienborn[at]stgs.sachsen-anhalt.de

Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 17 Uhr

www.stgs.sachsen-anhalt.de/
gedenkstaetten/gedenkstaette
-deutsche-teilung-marienborn

Selbstbeschreibung: 

An der A2 zwischen Magdeburg und Hannover liegt die ehemals größte und bedeutendste DDR-Grenzübergangsstelle der innerdeutschen Grenze 1945-1990. Wie kaum ein anderer Ort ist die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn geeignet, die deutsch-deutsche Geschichte im Kontext des Kalten Krieges nachzuvollziehen. Zur Gedenkstätte gehört auch das Grenzdenkmal Hötensleben. Es dokumentiert den Zustand der bis 1989 systematisch ausgebauten DDR-Grenzsperranlagen und gilt als das am besten erhaltene Zeugnis der nahezu undurchdringlichen Grenzbefestigung. Die erhaltenen Bauten des ehemaligen Grenzübergangs Marienborn und das nahe gelegene Grenzdenkmal Hötensleben stehen symbolisch für die Teilungsgeschichte Europas. Die beiden unter Denkmalschutz stehenden historischen Orte bieten Geschichte zum Anfassen. Sie machen die Kontroll- und Überwachungspraxis des repressiven DDR-Grenzregimes als Teil der Blockkonfrontation erfahrbar und laden dazu ein, sich aktiv mit der Geschichte auseinander zu setzen.

Im Jahr 2011 erhielt die Gedenkstätte das Europäische Kulturerbesiegel der Europäischen Union und ist Teil des Netzwerkes "Eiserner Vorhang".

Aktivitäten zum Kalten Krieg: 

Das einstige Nadelöhr zwischen Ost und West kann heute täglich von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Zu sehen sind die erhaltenen Kontrollanlagen zum Überwachen der Ein- und Ausreisen und zum Verhindern von Fluchten aus der DDR sowie die Dauerausstellung im Besucherzentrum.

Mit verschiedenen Bildungsangeboten wie Ausstellungen, Führungen, Veranstaltungen, Zeitzeugengesprächen und speziellen Schülerprojekttagen regt die Gedenkstätte zur Bildung eines historischen Bewusstseins und zur Vertiefung der Themen Deutsche Teilung und Kalter Krieg an.

Die pädagogischen Angebote sind mit Ausnahme der Zeitzeugengespräche kostenlos.