Berliner Kolleg Kalter Krieg

Standort:
Berliner Kolleg Kalter Krieg
Knesebeckstraße 83
10623 Berlin
Deutschland

Kontakt:
Dr. Bettina Greiner
Tel. +49 (0)30 555 740 990
info[at]berlinerkolleg.com

www.berlinerkolleg.com

Selbstbeschreibung: 

Im März 2015 hat das Berliner Kolleg Kalter Krieg | Berlin Center for Cold War Studies seine Arbeit aufgenommen. Das Kolleg ist ein gemeinsames Projekt des Hamburger Instituts für Sozialforschung, des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Kolleg ist ein Ort internationalen Wissenschaftsaustauschs und der Weiterentwicklung einschlägiger Forschungen zum Kalten Krieg. Dabei stehen geschichtswissenschaftliche Beiträge zu den internationalen und deutsch-deutschen Beziehungen ebenso im Blickpunkt wie die Wahrnehmung und Verarbeitung von Konflikten, die Emotionsgeschichte, die Implikationen der globalen Systemkonkurrenz für Gesellschaften und Wissenschaften in Ost und West und die sich seit 1990 herausbildenden Erinnerungskulturen. Das Kolleg führt eigenständige Projekte durch, fördert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland mit Stipendien und bietet Vorträge sowie Tagungen und Ausstellungen auch für eine interessierte Öffentlichkeit an.

Aktivitäten zum Kalten Krieg: 

Das Oberthema "Grenzen des Kalten Krieges | Compromising the Cold War" steht für das Bemühen, den Kalten Krieg als globale, weit über die Ost-West-Beziehungen und die Konfrontation der Supermächte hinausreichende Geschichte zu verstehen. Dabei geht es nicht allein um Grenzen auf der politischen Weltkarte, sondern zugleich um Grenzen gesellschaftspolitischer Ordnungsvorstellungen und Denkmuster, aber auch um Grenzüberschreitungen – um Durchlässiges, Öffnendes und Schließendes. Im Kern geht es darum, der in Deutschland noch immer randständigen Forschung zum Kalten Krieg neue Impulse zu geben. Dazu soll das Kolleg auf unterschiedliche Weise einen Beitrag leisten: Mit Fachkonferenzen und Gesprächsrunden für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch mit Angeboten an eine interessierte Öffentlichkeit (Ringvorlesungen, Buchvorstellungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen oder Ausstellungen). Nicht zuletzt soll das Kolleg ein Ort wissenschaftlicher Vernetzung in Deutschland und Anlaufstelle für Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland sein, die Archive besuchen oder ihre Arbeiten vorstellen wollen.