Das Berliner Kolleg Kalter Krieg

Im März 2015 hat das Berliner Kolleg Kalter Krieg | Berlin Center for Cold War Studies seine Arbeit aufgenommen. Das Kolleg ist ein gemeinsames Projekt des Hamburger Instituts für Sozialforschung, des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Humboldt-Universität zu Berlin.

Das Kolleg ist ein Ort internationalen Wissenschaftsaustauschs und der Weiterentwicklung einschlägiger Forschungen zum Kalten Krieg. Dabei stehen geschichtswissenschaftliche Beiträge zu den internationalen und deutsch-deutschen Beziehungen ebenso im Blickpunkt wie die Wahrnehmung und Verarbeitung von Konflikten, die Emotionsgeschichte, die Implikationen der globalen Systemkonkurrenz für Gesellschaft und Wissenschaften in Ost und West und die sich seit 1990 herausbildenden Erinnerungskulturen. Das Kolleg führt eigenständige Projekte durch, fördert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland mit Stipendien und bietet Vorträge sowie Tagungen und Ausstellungen auch für eine interessierte Öffentlichkeit an.

Zu den ständigen Mitgliedern der Arbeitsgruppe des Berliner Kollegs Kalter Krieg gehören für das Hamburger Institut für Sozialforschung Prof. Dr. Bernd Greiner (Leiter), Dr. Bettina Greiner und PD Dr. Claudia Kemper, für das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin Dr. Ilse-Dorothee Pautsch, Prof. Dr. Elke Seefried, Prof. Dr. Hermann Wentker und Prof. Dr. Andreas Wirsching, für die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Dr. Ulrich Mählert sowie für die Humboldt-Universität (Lehrstuhl für die Geschichte Westeuropas und der transatlantischen Beziehungen) Prof. Dr. Gabriele Metzler.