Veranstaltungsarchiv

Die Organisation sozialistischer Souveränität. Diplomaten und Diplomatie der DDR 1949-1990

Abgesagt
Als außenpolitischen Repräsentanten, Vermittlern und Akteuren kam ostdeutschen Diplomaten eine zentrale Bedeutung für die Verhandlung der völkerrechtlichen Souveränität der DDR zu. Dieses Forschungsdesiderat untersucht Björn Hofmeister und stellt erste Ergebnisse seiner Studie vor.
Do, 2.4.2020, 9:30
Berlin Center for Cold War Studies

"New World Order"? US-amerikanische und bundesdeutsche Zukünfte am Ende des Kalten Krieges, 1988-1994

28. Brown Bag Breakfast mit Peter Ridder
Wie veränderte das Ende des Kalten Krieges den Blick auf die Zukunft des internationalen Systems? Peter Ridder analysiert anhand der "New World Order" und "Partner in Leadership" (Bundesrepublik) handlungsleitende Zukunftsvorstellungen.
Do, 12.3.2020, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Drifting Apart: Internationale Institutionen in der Krise und das Management von Dissoziationsprozessen

Workshop am Institut für Zeitgeschichte | Berliner Kolleg Kalter Krieg
Vom 9. bis 10. März 2020 findet am Berliner Kolleg Kalter Krieg ein Workshop des Verbundprojekts "Drifting Apart: Internationale Institutionen in der Krise und das Managment von Dissoziationsprozessen" statt.
Mo, 9.3.2020 bis Di, 10.3.2020
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Revolution von unten? Perestroika und die Implosion der Sowjetunion

Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“
Der Zusammenbruch der Sowjetunion und das Ende des Kalten Krieges sind untrennbar mit dem Namen Michail Gorbatschow und seiner Politik der Perestroika verbunden. Yuliya von Saal beleuchtet in ihrem Vortrag seine Reformansätze, die – wenngleich unbeabsichtigt – zur Implosion der Sowjetunion beitrugen.
Do, 6.2.2020, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

Das kurze Leben des Philipp Müller: Vom FDJ-Demonstranten West zum Widerstandshelden Ost

27. Brown Bag Breakfast mit Alfons Kenkmann
Philipp Müller, erschossen auf einer Friedensdemonstration 1952, war der erste Demonstrationstote der Bundesrepublik. Alfons Kenkmann analysiert die politische Instrumentalisierung sowie die öffentliche und juristische Aufarbeitung des Vorfalls in Ost- und Westdeutschland.
Do, 6.2.2020, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Klima-Wandel? Das Ende des Kalten Krieges und der Beginn der internationalen Klimapolitik – Vortrag von Pascal Pawlitta

Ringvorlesung "Das Ende des Kalten Krieges"
Die Problematik eines menschengemachten Klimawandels gewann am Ende des Kalten Krieges zunehmend auch auf internationaler politischer Ebene an Bedeutung. In seinem Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Das Ende des Kalten Krieges" beleuchtet Pascal Pawlitta Möglichkeiten und Grenzen der multilateralen Klima-Verhandlungen.
Do, 23.1.2020, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

Das chinesische 1989 in globalgeschichtlichem Kontext - Vortrag von Felix Wemheuer

Ringvorlesung "Das Ende des Kalten Krieges"
1989 war ein "Wendejahr" für Osteuropa und Russland, nicht jedoch im asiatischen Raum. Professor Felix Wemheuer analysiert in seinem Vortrag die Lehren, welche die Kommunistische Partei Chinas aus dem folgenschweren Umbruch für den eigenen Regimeerhalt zog.
Do, 9.1.2020, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

The East German Travel Cadre System as Soft Power Capacity in the Cold War

26. Brown Bag Breakfast mit Astrid Hedin
Astrid Hedin presents her research project about the administrative routines of a communist regime travel cadre system, based on the East German example. She examines how communist regimes built and institutionalised an encompassing administrative state capacity to control and shape micro-level professional contacts with the West.
Do, 9.1.2020, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Emotionalisierung und Selbstvergewisserung: Bundesdeutsche und französische Perspektiven auf das internationale Wendejahr 1989/90 - Vortrag von Hélène Miard-Delacroix

Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“
Des einen Glück, des anderen Leid. Hélène Miard-Delacroix beleuchtet in ihrem Vortrag in der Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“ bundesdeutsche und französische Emotionalisierungs- und Selbstvergewisserungsprozesse im Umbruchsjahr 1989/90.
Do, 5.12.2019, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

Ein neuer Kalter Krieg? Die Eskalation im Ost-West-Konflikt 1979 und die Gegenwart

Podiumsdiskussion in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Im Dezember 2019 jähren sich der NATO-Doppelbeschluss und der sowjetische Einmarsch in Afghanistan – und damit zwei Ereignisse, die vor 40 Jahren erheblich zur Verschärfung des Kalten Krieges beitrugen. Heute ist angesichts der sich erneut zuspitzenden Weltlage vielfach von einem neuen Kalten Krieg die Rede. Darüber diskutieren Gernot Erler, Christoph von Marschall, Bernd Rother und Agnes Bresselau von Bressensdorf in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Den Abend moderiert Elke Seefried. Einführung: Bernd Greiner (Berliner Kolleg Kalter Krieg).
Mi, 27.11.2019, 18:00
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Auf dem Weg zum Vierten Reich? Mauerfall und deutsche Einheit in internationaler Perzeption - Vortrag von Marc Dierikx

Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“
Der Fall der Mauer und die Schnelligkeit des deutschen Wiedervereinigungsprozesses überraschte viele Zeitgenossen und setzte die internationale Diplomatie unter Handlungsdruck. Anhand neu veröffentlichter Dokumente aus elf Staaten analysiert Dr. Mark Dierikx den Blick von außen auf die deutsche Einheit.
Do, 21.11.2019, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

Die unverhoffte Einheit. Die Wiedervereinigung Deutschlands als unerwartetes, aber unaufhaltsames Ereignis - Vortrag von Hermann Wentker

Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“
Obwohl ein Zusammenbruch der DDR undenkbar schien, wurden schon bald nach dem Mauerfall die Weichen für eine deutsche Wiedervereinigung gestellt. Hermann Wentker analysiert in seinem Vortrag diesen unvorhergesehenen, aber unaufhaltsamen Prozess.
Do, 7.11.2019, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

"Revisiting the 'Broken Promise' Controversy: Post-Cold War NATO Expansion, Thirty Years On"

24. Brown Bag Breakfast mit Prof. Dr. Mary Elise Sarotte
Haben die USA der Sowjetunion am Ende des Kalten Krieges versprochen, die NATO nicht nach Osten zu erweitern? Moskau sagt ja, Washington nein. Professorin Mary Elise Sarotte diskutiert diese Kontroverse in ihrem neuen Projekt auf Basis neuer Archivquellen.
Mi, 6.11.2019, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Ringvorlesung: Das Ende des Kalten Krieges

Humboldt-Universität zu Berlin | Wintersemester 2019/20
Die Ringvorlesung an der Humboldt-Universität zu Berlin widmet sich zum dreißigjährigen Jubiläum des Mauerfalls dem "Ende des Kalten Krieges" aus globalgeschichtlicher Perspektive. Namhafte Expertinnen und Experten werfen Schlaglichter auf das Ende der Systemkonfrontation in der Wahrnehmung politischer Akteure in Deutschland, Europa und der Sowjetunion. Zugleich wird das Jahr 1989 in China und hochaktuelle Themen wie der Beginn der internationalen Klimapolitik in den Blick genommen.
Do, 24.10.2019, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

Der vergessene Konnex: Abrüstung als Voraussetzung und Grundlage für das Ende des Kalten Krieges - Vortrag von Tim Geiger

Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“
Obwohl Abrüstung eine zentrale Voraussetzung für die Wiedervereinigung war, spielt sie in gängigen Narrativen kaum eine Rolle. Dr. Tim Geiger beleuchtet in seinem Vortrag die Hochphase militärischer Vertrauensbildung am Ende des Kalten Krieges.
Do, 24.10.2019, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

"Able Archer" 1983 und aktuelle Strategien zur Verhinderung eines Atomkriegs. Ein Vergleich

23. Brown Bag Breakfast mit Torgeir E. Fjærtoft (Oslo)
Im Herbst 1983 war ein Atomkrieg wahrscheinlicher als je zuvor. Torgeir E. Fjærtoft analysiert eine der gefährlichsten Situationen im Kalten Krieg, um daraus ein Modell für die strategische Gestaltung aktueller Außen- und Sicherheitspolitik zu entwickeln.
Mi, 16.10.2019, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Die Endphase des Kalten Krieges

Die Akten zur Auswärtigen Politik zeichnen die Jahre 1987 und 1988 nach
Die Jahre 1987 und 1988 leiteten die Endphase des Kalten Krieges ein. Am 5. September werden die neuen Aktenbände der Editionsreihe "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland (AAPD)" im Auswärtigen Amt vorgestellt.
Do, 5.9.2019, 18:00
Auswärtiges Amt

Deutsche Nuklearwaffenpolitik. Eine vergleichende Analyse der Bundestagsdebatten 1966-69 und 2016-19

22. Brown Bag Breakfast mit Benedikt Schoenborn (Tampere Universität)
Welche Nuklearwaffenpolitik soll die Bundesrepublik als nicht-nuklearer Staat in der NATO verfolgen? Benedikt Schönborn präsentiert im 22. Brown Bag Breakfast des Berliner Kollegs Kalter Krieg sein neustes Forschungsprojekt, indem er diese für die (West-)deutsche Außenpolitik zentrale Frage in historischen (1966-1969) und aktuellen (2016-2019) Bundestagsdebatten über den Atomwaffensperr- und verbotsvertrag gegenüberstellt und analysiert.
Mi, 12.6.2019,
9:30 bis 11:00
Berliner Kolleg Kalter Krieg

21. Brown Bag Breakfast: Der Duft der Anderen. Eine olfaktorische Geschichte der deutschen Teilung

Projektvorstellung von Bodo Mrozek (Berlin)
Die räumliche Teilung Deutschlands und der Kalte Krieg waren nicht nur politische Ereignisse. Aus Perspektive der sensory studies lassen sie sich als ein Prozess verstehen, der tief in die Chemie der Umwelt und sogar in die Biologie der Menschen eingriff. Darüber spricht Bodo Mrozek im Brown Bag Breakfast des Berliner Kollegs Kalter Krieg.
Mi, 8.5.2019,
9:30 bis 11:00
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Frankreich und das Ende des Kalten Krieges. Gefühlsstrategien der Équipe Mitterrand 1981–1990

Vortrag von Frederike Schotters
Wie finden Akteure der internationalen Beziehungen Auswege aus Konfrontationen? Der Vortrag von Frederike Schotters untersucht in diesem Zusammenhang die Lösungsansätze der équipe Mitterand in den 1980er Jahren.
Do, 7.2.2019, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

"The Diplomacy of Détente. Cooperative Security Policies from Helmut Schmidt to George Shultz"

Buchvorstellung von und mit Stephan Kieninger
Stephan Kieninger, ehemaliger Stipendiat des Berliner Kollegs Kalter Krieg, stellt sein neues Buch "Diplomacy of Détente. Cooperative Security Politicies from Helmut Schmidt to George Shultz" im Forum Willy Brandt Berlin vor.
Mi, 9.1.2019, 18:00
Forum Willy Brandt Berlin

Und die ganze Welt schaute zu. Neue Zugänge zum Sport im Kalten Krieg

Vortrag von Christopher Young
Der Sport bot im Kalten Krieg für Nationen die einmalige Chance, politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen positiv zu beeinflussen. In der Forschung wird das bisher kaum wahrgenommen. Mit seinem Vortrag wirbt Christopher Young für die aktuell aufblühende Teildisziplin der Sportgeschichte.
Do, 6.12.2018, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

Schottet sich China wieder ab?

Eine Bestandsaufnahme 40 Jahre nach dem Beginn der "Reform- und Öffnungspolitik" - ein Podiumsgespräch
Schottet sich China wieder ab? Droht gar eine Rückkehr zur Politik der Mao-Ära? Wie gestaltet sich heute der Umgang mit der Geschichte im "Reich der Mitte"? Diese und andere Fragen diskutieren am 22. November namhafte Expertinnen im Rahmen eines Podiumsgesprächs.
Do, 22.11.2018, 18:00
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Bundesrepublik und der globale Süden im Kalten Krieg

Vorstellung des neuen "German Yearbook of Contemporary History" im Forum Willy Brandt Berlin
Der zweite Band des "German Yearbook of Contemporary History" beleuchtet die Außenpolitik der Bundesrepublik gegenüber dem globalen Süden während der 1970er Jahre. Im historischen Rückblick werden nicht nur ökonomische Interessen oder dem Kalten Krieg geschuldete Denk- und Handlungsmuster der Bonner Außenpolitik sichtbar. Deutlich werden auch "blinde Flecken" wie der radikale Islamismus - mit Auswirkungen bis in die Gegenwart.
Di, 5.6.2018, 18:00
Forum Willy Brandt Berlin

Die Berliner Luftbrücke. Ein Erinnerungsort des Kalten Krieges

Buchvorstellung und Diskussion im Berliner Rathaus
„Ihr Völker der Welt! Schaut auf diese Stadt!“ Mit diesen Worten wandte sich der Berliner Oberbürgermeister Ernst Reuter am 9. September 1948 an die Weltöffentlichkeit und erklärte die Stadt zum „Vorposten der Freiheit“. Seit dem 24. Juni des Jahres war der Westteil Berlins durch eine sowjetische Blockade vom Umland abgeschlossen und wurde durch die Westalliierten aus der Luft versorgt. In dem vorgestellten Sammelband stellen sich die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die Frage, welche Bedeutung dem Geschehen heute noch als Erinnerungsort des Kalten Krieges zukommt.
Mi, 25.4.2018, 18:00
Berliner Rathaus

Vertrauen und Misstrauen als Ressource internationaler Politik – dargestellt am Beispiel der amerikanisch - sowjetischen Détente

Am 15. März hält Bernd Greiner, Leiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg, im Rahmen des Kolloquiums "Internationale Beziehungen und 'emotional regimes'. Neue Fragen an die Geschichte des Kalten Krieges" einen Vortrag.
Do, 15.3.2018, 9:20
Historisches Kolleg

DDR und PLO. Die Palästinapolitik des SED-Staates. Von Lutz Maeke

Buchvorstellung und Diskussion im Forum Willy Brandt Berlin
Erich Honecker und Jassir Arafat verband angeblich eine Männerfreundschaft par excellence. Und nur die DDR, nicht die Bundesrepublik, war vermeintlich ein einflussreicher und verlässlicher Partner der Palästinenser. Lutz Maeke hat die Politik der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) im Kalten Krieg untersucht und zeigt auf, wie die PLO versuchte, sich die deutsch-deutsche Konkurrenz zunutze zu machen. Eine der überraschendsten Erkenntnisse seines Buches lautet: Die SED bekämpfte Jassir Arafat entschieden – da er sich zu stark prowestlich engagierte.
Do, 22.2.2018, 18:00
Forum Willy Brandt Berlin

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