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Nach der Kubakrise bedeutete die amerikanische Intervention in der Dominikanischen Republik 1965 ein weiteren "Stresstest" für die Beziehungen der beiden Supermächte. Die UdSSR versuchte Indien als zentralen Akteur der Bewegung blockfreier Staaten auf ihre Seite zu ziehen. Binay Prasad zeigt auf, wie Indien reagierte und seine Interessen mit der Blockfreienbewegung in Einklang zu bringen suchte (Auf Englisch).

Seit 1950 wird die Beziehung zwischen der Volksrepublik China und der Demokratischen Volksrepublik Korea von den offiziellen chinesischen Medien als "stets stabile" "unverbrüchliche Freundschaft" charakterisiert. Neue Studien zu den bilateralen Beziehungen erzählen jedoch eine andere Geschichte. Die chinesisch-nordkoreanischen Beziehungen erlebten nicht nur schwere Zeiten während des Kalten Krieges. Tatsächlich hat diese "traditionelle Freundschaft" nie wirklich existiert. Von Tao Chen (Auf Englisch).

Die jeweilige Südasienpolitik der beiden deutschen Staaten war im Bangladeschkrieg derart auf- und gegeneinander bezogen, dass sie die Bipolarität des Kalten Krieges zeitweise durchbrachen. Bundesrepublik und DDR verfolgten dabei dezidiert nationalstaatliche Eigeninteressen, die sich deutlich von denen ihrer vermeintlichen außenpolitischen Vorbilder diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs unterschieden. Von Alexander Benatar.

Die Geschichte der chinesisch-sowjetischen Grenze ist untrennbar mit der Geschichte der chinesisch-sowjetischen Beziehungen – der Innenpolitik beider Staaten und den strategischen Erwägungen in Moskau und Peking verbunden. Die chinesisch-sowjetischen Verhandlungen über den Grenzverlauf bilden daher ein wichtiges Fallbeispiel für Konfliktmoderation. Auf welche Weise führten beide Seiten die Verhandlungen und wie gelang es ihnen, trotz erheblicher ideologischer, politischer und strategischer Divergenzen, den Frieden zu erhalten. Von Alsu Tagirova (auf Englisch).

Binnen weniger Jahre hat sich China in ein überaus bedeutsames Zentrum auf dem Gebiet der Cold War Studies entwickelt. Weltweit interessieren sich immer mehr Wissenschaftler für die Erfahrungen, die China im Ost-West-Konflikt gemacht hat. Auch innerhalb des Landes erfährt das Thema einen regen Zulauf. Außerdem werden chinesische Forschungsperspektiven zunehmend in der internationalen Wissenschaft rezipiert. Eine Übersicht von Yafeng Xia (auf Englisch).

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Die Sowjetunion pachtete 1944 – 1956 ein 1000 Quadratkilometer großes Gebiet westlich von Helsinki. Es war ein Resultat aus dem Krieg zwischen Finnland und der Sowjetunion (1941-1944).

Unweit der berühmten Berliner Museumsinsel präsentiert das Museum THE KENNEDYS eine der weltweit größten Sammlungen zur Familiengeschichte der Kennedys.

Mit der Wahl Donald Trumps erfuhr die Rhetorik des Kalten Krieges eine Neuauflage, auch und gerade in den öffentlichen Diskussionen über seine geistige Gesundheit. Indem seine Gegner Trumps Methoden als Wahnsinn abtun, bedienen sie sich einer Strategie, die von der Politik der 1950er Jahre inspiriert ist. Ein Beitrag von Alexander Dunst (auf Englisch).

 

Mitte der 1980er Jahre gelang das scheinbar Unmögliche: Ronald Reagan und Michael Gorbatschow schlugen mittels ihrer Gipfeldiplomatie der politischen Phantasie eine Schneise und zeigten, wie eine Welt jenseits der Abschottung, des Verdachts und des Misstrauens aussehen könnte – nur wenige Jahre, nachdem die Ost-West-Beziehungen wieder einmal auf den Hund gekommen schienen. Zum Buch von Kristina Spohr und David Reynolds ein Beitrag von Bernd Greiner.

Die wirtschaftspolitische Absicherung der Entspannungspolitik in Europa schuf den Rahmen für die spätere Gipfeldiplomatie zwischen Reagan und Gorbatschow und leistete einen großen Beitrag zum Zusammenbruch des kommunistischen Systems. Von Stephan Kieninger.

Bereits Mitte der 1960er Jahre sahen die amerikanische und die bundesdeutsche Regierung den Ausbau der politischen Beziehungen und der gesellschaftlichen Ost-West-Kontakte als entscheidendes Mittel, um Prozesse des Wandels in Osteuropa herbeizuführen. Sie gingen von der Prämisse aus, dass die kommunistischen Machthaber im Gegenzug für die Anerkennung des Status quo dazu bereit seien, ihre bis dato abgeriegelten Systeme schrittweise zu öffnen und den Aufbau neuer Kommunikationsstrukturen zu ermöglichen. Ein Beitrag von Luca Ratti.

Jan Hansens Absicht ist es, "die Debatte über die Nachrüstung und die bisherigen Forschungsarbeiten "zu historisieren". Das will er erreichen, indem er "eine Perspektive der Fremdheit" einnimmt. Beides ist ihm sehr gut gelungen, wie Karsten D. Voigt anlässlich einer Buchvorstellung in der Bundeskanzler Willy-Brandt-Stiftung am 2. Juni erläuterte.

Der Kalte Krieg war ein globaler Konflikt. So überrascht es kaum, dass überall auf der Welt zum Thema gearbeitet wird. Die Interviewreihe misst Genese und Stand der Forschung, fragt aber auch nach zukünftigen Entwicklungen. Die siebenteilige Reihe ist eine Kooperation des Berliner Kollegs Kalter Krieg und des Portals Militärgeschichte. Sie wurde von Dr. Christoph Nübel (Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Klaas Voß (Hamburger Institut für Sozialforschung) durchgeführt. Diesmal im Interview: Dr. Svetlana Savranskaya, Senior Research Fellow am National Security Archive der George Washington University (Washington, DC, USA).

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Wie die amerikanische Entscheidung zustande kam, Hiroshima und Nagasaki zu zerstören, werden wir vielleicht nie erfahren. Es finden sich jedoch zahlreiche Hinweise, dass wahrscheinlich diplomatische Motive mit Blick auf die UdSSR – und nicht militärische Erwägungen im Krieg mit Japan –  den Ausschlag für den Abwurf von Atombomben im August 1945 gaben. Ein Beitrag von Gar Alperovitz (auf Englisch).

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Das Deutsche Historische Institut in Moskau (DHI Moskau) setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 dafür ein, die wissenschaftliche Zusammenarbeit von Historikern aus Russland und Deutschland zu

Gabriele Metzler macht auf ein Forschungsfeld aufmerksam, auf dem die Frage nach der Reichweite des Deutungs- und Ordnungsmusters "Kalter Krieg" besonders gut untersuchbar scheint: die Geschichte der Meeres- und Polarforschung.

Das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden (HAIT) widmet sich der systematischen und vergleichenden Untersuchung des Nationalsozialismus und des Kommunismus.

Wenn unter Zeitgeschichte auch die Vorgeschichte der Gegenwart verstanden wird, ist es notwendig, bei der Frage nach dem Ende des Kalten Krieges den Blick nicht nur nach Europa und Nordamerika, sondern stärker als bisher nach Asien zu richten, weil hier Entwicklungen angestoßen wurden, die die heutige Welt(un)ordnung nachhaltig geprägt haben und weiterhin prägen. Von Hermann Wentker.

Das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) erforscht die deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart.

Mitte März 1985 wurde das damals jüngste Mitglied des Politbüros der KPdSU, Michail Gorbatschow, zum Generalsekretär ernannt. Rückblickend erscheint uns dieses Datum als einer der Wendepunkte in der Geschichte des Kalten Kriegs – doch wie nahmen die Zeitgenossen Gorbatschow wahr? Ilse Dorothee Pautsch, wissenschaftliche Leiterin des Editionsteams "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland", gibt Einblick in kürzlich freigegebene Quellen.

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, die seit Oktober 20

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Das Centre Marc Bloch ist eine deutsch-französiche Einrichtung, die nach der deutschen Wiedervereinigung gegründet wurde.

Das Museum am historischen Ort der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 ist aus einem sowjetischen Militärmuseum hervorgegangen.

Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin (IfZ) ist eines der größten außeruniversitären historischen Forschungsinstitute in Deutschland.

Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin (IfZ) ist eines der größten außeruniversitären historischen Forschungsinstitute in Deutschland.

Das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung (BIK) verfolgt das Ziel, interdisziplinäre Forschungen zu Auswirkungen und Folgen von Kriegen und Konflikten im weitesten Sinne durchzuführe

Das Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) ist eine operative Stiftung, sie wurde 1984 von Jan Philipp Reemtsma gegründet. Seit 2015 wird das Haus von Prof. Dr. Wolfgang Knöbl geleitet.

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