Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen des Landes Sachsen-Anhalt

Standort:
Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen
des Landes Sachsen-Anhalt
Klewitzstr.4
39112 Magdeburg
Deutschland

Kontakt:
Tel. +49 (0)391 567 50 51
lstu[at]justiz.sachsen-anhalt.de

http://www.stasi-unterlagen.sachsen-anhalt.de

Selbstbeschreibung: 

Die Landesbeauftragte ist Ansprechpartnerin für Bewohner des Landes Sachsen-Anhalt, die unter der SED-Diktatur gelitten haben und durch Wirkungen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) benachteiligt worden sind. Dabei ist es die wichtigste Aufgabe der Landesbeauftragten, im Gegensatz zum Bundesbeauftragten, welcher als Behörde die Akten des ehemaligen MfS verwaltet, die Betreffenden im Umgang mit der sie belastenden Vergangenheit zu beraten und ihnen Wege für ihre Rehabilitierung aufzuzeigen.

Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat 1993 die gesetzlichen Grundlagen für die Einrichtung des Amtes einer Landesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit geschaffen. Aktuell hat der Landtag von Sachsen-Anhalt das Gesetz über die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beschlossen, mit dem das Amt der Landesbeauftragten mit Wirkung vom 1.1.2017 neu strukturiert wird.

Aktivitäten zum Kalten Krieg: 

Bei der Landesbeauftragten werden Kenntnisse über das Wirken des MfS und seine Stellung in den Machtstrukturen der ehemaligen DDR zusammengestellt und verbreitet.

Die Archive des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und deren Nutzung obliegen dem Bundesbeauftragten und dessen Außenstellen in Halle und Magdeburg. Dort werden alle Anträge auf Akteneinsicht und Auskunftsersuchen bearbeitet. Die Landesbeauftragte hat keinen direkten Zugriff auf die Archive des ehemaligen MfS, kann aber umfassende Möglichkeiten der Bearbeitung und Öffentlichkeitsarbeit anbieten. Sie ist Ansprechpartnerin für Privatpersonen, Behörden, Personalstellen, für politische Bildung, Forschung und Publizistik.