Institut für Zeitgeschichte München – Berlin (IfZ)

Standort:
Institut für Zeitgeschichte München - Berlin
Leonrodstraße 46b
80636 München
Deutschland

Kontakt:
Simone Paulmichl
Tel. +49 (0)89 12688-150
paulmichl[at]ifz-muenchen.de

www.ifz-muenchen.de

Selbstbeschreibung: 

Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin (IfZ) ist eines der größten außeruniversitären historischen Forschungsinstitute in Deutschland. Das Arbeitsspektrum umfasst die deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart in ihren globalen Bezügen. Schwerpunkte der Forschung sind die Diktaturen im 20. Jahrhundert, die Geschichte der Demokratie und Transformationen in der neuesten Zeitgeschichte seit den 1970er Jahren. An drei Standorten – in München, in der Abteilung Berlin und der IfZ-Abteilung im Auswärtigen Amt – beschäftigt sich das Institut intensiv mit Geschichte und Wirkung des Kalten Krieges.

Aktivitäten zum Kalten Krieg: 

Am Münchener Hauptsitz entfaltet das IfZ Aktivitäten zur Erforschung des Kalten Krieges, die eng mit entsprechenden Arbeiten der beiden Berliner Abteilungen verknüpft sind. Weitgehend abgeschlossen sind monographische Studien aus dem abteilungsübergreifenden Projekt "Der KSZE-Prozess: Multilaterale Konferenzdiplomatie und ihre Folgen 1975-1989/90". Jüngst abgeschlossen und publiziert wurde zudem ein Projekt zur Entspannungspolitik des Auswärtigen Amts im "Zweiten Kalten Krieg" (1979-1983). Ein neues Projekt am Münchener Standort untersucht das globale Flüchtlingsregime im Mittleren Osten in den 1970er und 1980er Jahren und ordnet damit den Kalten Krieg in globalhistorische Fragen ein. Hinzu kommen Publikationen zu den deutsch-russischen Beziehungen aus dem Kontext der am IfZ München angesiedelten Mitteilungen der "Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen". Weitere Studien sind in Vorbereitung.