Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle/Saale (Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt)

Standort:
Gedenkstätte Roter Ochse
Am Kirchtor 20 b
06108 Halle (Saale)
Deutschland

Kontakt:
Dr. André Gursky
Tel. +49 (0)345 220 1330
andre.gursky[at]stgs.sachsen-anhalt.de

Öffnungszeiten:
Montag und Freitag 10 - 14 Uhr
Dienstag bis Donnerstag 10 - 16 Uhr
jedes 1. Wochenende im Monat
13 – 17 Uhr

www.stgs.sachsen-anhalt.de/
gedenkstaetten/
gedenkstaette-roter-ochse-halle-saale/

Selbstbeschreibung: 

Die Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) gehört seit 2007 zur Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt. Sie verfügt über zwei Dauerausstellungen: zur politischen Justiz der NS-Diktatur (1933-1945) und zur kommunistischen Diktatur (1945-1989).

Forschungsschwerpunkte: Sondergerichte und Wehrmachtjustiz, die Dokumentation von Schicksalen der im "Roten Ochsen" Hingerichteten (1942-1945), sowjetische Militärtribunale (SMT), die Rolle des Gefängnisses als Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Halle des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und dessen Einfluss auf den Strafvollzug bis 1989. Besuchergruppen kommen vorwiegend aus schulischen und berufsausbildenden Einrichtungen, Universitäten und aus dem touristischen Bereich.

Aktivitäten zum Kalten Krieg: 

Im Mittelpunkt steht die politische Justiz in der SBZ/DDR. Für den Zeitraum der sowjetischen Besatzungsmacht im "Roten Ochsen" (1945 bis 1952) ist eine Wanderausstellung in Kooperation mit der Gedenkstätte Moritzplatz in Magdeburg und der Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn in Vorbereitung. Darüber hinaus ist eine weitere Wanderausstellung zur politischen Justiz in der DDR (1950 bis 1989) geplant.