Die Bundesrepublik und der globale Süden im Kalten Krieg

Vorstellung des neuen "German Yearbook of Contemporary History" im Forum Willy Brandt Berlin

Di, 5.6.2018, 18:00
Forum Willy Brandt Berlin
Unter den Linden 62-68
10117 Berlin
Deutschland

 

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstalter bitten um Anmeldung unter Tel. 030 - 843705-0 oder per E-Mail berlin(at)ifz-muenchen.de

 

 

 

 

 

Cover: German Yearbook of Contemporary History Vol 2 Global South (Muenchen: DeGruyter Oldenbourg, 2018)Anfang der 1970er Jahre gewann die Bundesrepublik mit ihrem Beitritt zur UNO neuen außenpolitischen Spielraum. Gleichzeitig rückten der globale Nord-Süd-Gegensatz und Menschenrechtsfragen in der Blickpunkt der internationalen Politik. Wie die Bundesrepublik auf diese neuen Herausforderungen reagierte, beleuchtet der zweite Band des German Yearbook of Contemporary History. Deutsche und internationale Experten zeigen, dass die Bonner Außenpolitik gegenüber dem globalen Süden in ertser Linie den Denk-und Handlungslogiken des Kalten Krieges sowie ökonomischen Interessen folgte. Parteien, soziale Bewegungen und Medien dynamisierten hingegen das Menschenrechtsthema. Dabei wurde ein neuer Faktor unterschätzt, der bis in unsere Gegenwart zentrale Bedeutung hat - der radikale Islamismus.

Mit Agnes Bresselau von Bressensdorf und Elke Seefried (beide Institut für Zeitgeschichte München - Berlin) und Bernd Rother (Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, Berlin). Moderation: Bernd Greiner (Berliner Kolleg Kalter Krieg).

Die Veranstaltung des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin findet in Kooperation mit der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, dem Berliner Kolleg Kalter Krieg und dem Verlag De Gruyter Oldenbourg statt.

Der zweite Band des German Yearbook of Contemporary History mit Schwerpunkt Globaler Süden wurde von Agnes Bresselau von Bressensdorf, Elke Seefried und Christian Ostermann herausgegeben. Er ist 2018 bei De Gryuter Oldenburg erschienen.

Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto- und Tonaufnahmen für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.