Der Kalte Krieg im Schulbuch, in Ausstellungen und im Film

Podiumsdiskussion mit Christoph Classen (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam), Axel Klausmeier (Stiftung Berliner Mauer) und Bärbel Kuhn (Universität Siegen)

Mo, 15.5.2017, 18:00
Willy Brandt Forum Berlin
Unter den Linden 62-68
10117 Berlin
Deutschland

 

Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Anmeldung
bis zum 12. Mai 2017
per E-Mail oder telefonisch
unter 030 - 787 7070.

 

 

Wie kann die Geschichte des Kalten Krieges und der deutschen Teilung insbesondere der jungen Generation vermittelt werden? Dass Filme, Ausstellungen und Schulbücher dabei eine wichtige Rolle spielen, steht außer Frage. Aber wie wurde der Ost-West-Konflikt in diesen Medien zur Zeit der Systemkonfrontation dargestellt, wie wird er gegenwärtig interpretiert und welche Tendenzen zeichnen sich für die Zukunft ab? Oder hat der Kalte Krieg in den Tiefen­strukturen des politischen und gesellschaftlichen Lebens überdauert, sodass er die Geschichtsvermittlung noch heute prägt?

Kalter_Krieg_im_Schulbuch_Cover.jpgÜber diese Fragen diskutieren der Zeit- und Medienhistoriker Christoph Classen (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam), Axel Klausmeier (Direktor der Stiftung Berliner Mauer) und die Geschichtsdidaktikerin Bärbel Kuhn (Universität Siegen). Letztere hat jüngst zusammen mit Franziska Flucke und Ulrich Pfeil den Sammelband "Der Kalte Krieg im Schulbuch" herausgegeben. Flucke und Pfeil (beide Université de Lorraine, Metz) eröffenen den Abend mit einem Impulsvortrag. Es moderiert Bernd Rother (Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung).

Die Podiumsdiskussion ist eine gemeinsame Veranstaltung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung und des Berliner Kollegs Kalter Krieg.

Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto- und Tonaufnahmen für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.