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21.4.2016

Hans-Dietrich Genscher – Kommunikator im Kalten Krieg

Hans-Dietrich Genscher war ein großer Kommunikator und Netzwerker. Zu seiner Passion wurde die von ihm als dezidiert "realistisch" bezeichnete Entspannungspolitik mit den Staaten des Warschauer Paktes. Dadurch trug er wesentlich zur Entgiftung des Kalten Krieges bei – so die Bilanz von Agnes Bresselau von Bressensdorf.

 
15.4.2016

Militärische Landschaften

Während die baulichen Hinterlassenschaften des Kalten Krieges etwa in Großbritannien oder Dänemark mittlerweile als Teil der Erinnerungskultur gelten und mitunter als Denkmale geschützt werden, fehlt es in Deutschland bislang an Sensibilität für dieses Kapitel der jüngsten Geschichte. Das Desinteresse des Bundes, der Länder und Gemeinden ist vor allem Ausdruck einer Geschichtsvergessenheit, die seit den 1990er Jahren zu beobachten ist. Von Ulrich Mählert.

 
11.4.2016

Wieder gelesen: "Environmental Histories of the Cold War"

Dass der weltumspannende Systemkonflikt auch umweltpolitische Folgen hatte, ist einsichtig, denkt man an die ökologischen Auswirkungen von Atombombentests und des Einsatzes von Chemiewaffen im Vietnam-Krieg. Dennoch nahmen sich Cold War-Historiker und Umwelthistoriker gegenseitig lange Zeit kaum zur Kenntnis. Ein 2010 von John McNeill und Corinna Unger herausgegebener Sammelband "Environmental Histories of the Cold War" zeigt, warum es sich lohnt, eine Umweltgeschichte des Kalten Krieges zu schreiben. Von Elke Seefried.

 
4.4.2016

Der Amtsantritt Michail Gorbatschows im März 1985: Ein Anfang vom Ende des Kalten Krieges?

Mitte März 1985 wurde das damals jüngste Mitglied des Politbüros der KPdSU, Michail Gorbatschow, zum Generalsekretär ernannt. Rückblickend erscheint uns dieses Datum als einer der Wendepunkte in der Geschichte des Kalten Kriegs – doch wie nahmen die Zeitgenossen Gorbatschow wahr? Ilse Dorothee Pautsch, wissenschaftliche Leiterin des Editionsteams "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland", gibt Einblick in kürzlich freigegebene Quellen.

 
10.3.2016

Ein Jahr Berliner Kolleg. Pressespiegel

Im Rahmen eines Werkstattberichtes über die bisherige und zukünftige Arbeit des Berliner Kollegs wurden am 8. März 2016 zwei Projekte des Kollegs präsentiert: Die neue Internetseite mit dem "Portal Kalter Krieg" und die zusammen mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur realisierte Ausstellung "Der Kalte Krieg. Ursachen – Geschichte – Folgen".

 
3.3.2016

Ausstellung: Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen

"Der Kalte Krieg. Ursachen – Geschichte – Folgen" heißt die Ausstellung, die das Berliner Kolleg Kalter Krieg und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab März 2016 für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zur Verfügung stellen. Mit ihren Texten, über 160 zeithistorischen Fotos und Dokumenten sowie QR-Codes, die zu Filmdokumenten im Internet verlinken, wird die Ausstellung zu einem Panorama des Kalten Krieges, der als globale Systemkonkurrenz die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte.

 
1.3.2016

"Wag the Dog" – Politik an den Grenzen des Kalten Krieges

Zu den großen Herausforderungen zeithistorischer Forschung gehört nach wie vor, die vielfach verschränkte Geschichte des Kalten Krieges zu entwirren – gerade in der Dritten Welt. Weil die Grenzen konkurrierender Einflusszonen auf der nördlichen Halbkugel fixiert waren und auf absehbare Zeit undurchdringlich schienen, verlagerten die USA und die UdSSR ihren Kampf um Ressourcen, Deutungsmacht und Prestige seit den späten 1950er Jahren zusehends in die südliche Hemisphäre. Doch nicht allein US-Präsidenten und sowjetische Generalsekretäre bestimmten die dortigen Ereignisse. Der Historiker Bernd Greiner über ein Thema, das mehr Aufmerksamkeit verdient.

 
29.2.2016

Relikte des Kalten Krieges. Fotografien von Martin Roemers

Was blieb vom Kalten Krieg? Die Antwort des niederländischen Fotografen Martin Roemers fällt eindeutig aus: Es sind die baulichen und topographischen Hinterlassenschaften des Ost-West-Konflikts in Europa, deren Spuren Martin Roemers im doppelten Sinne des Wortes aufgenommen hat. Martin Roemers Aufnahmen führen zu verlassenen Armeestützpunkten und Bunkeranlagen, Truppenübungsplätzen und technischen Installationen, Überwachungseinrichtungen und Gedenkorten.

 
9.2.2016

Ein Geist geht um in Arabien – Wie die Deutschen ihren Kommunismus in den Jemen brachten

Warum gerade Jemen? Was genau hatte die DDR dort, am Ende der Welt, im wahrsten Sinne des Wortes "zu suchen"? Und unter welchen Bedingungen konnte diese aus Mitteleuropa importierte Ideologie implementiert werden? Miriam Müllers interdisziplinäre Fallstudie zum intensiven Engagement der DDR im einzigen marxistisch-leninistischen Staat der arabischen Welt – der Volksrepublik Jemen – geht weit über diese Fragen hinaus.

 
12.1.2016

Forschungen zur chinesisch-sowjetischen Rivalität in der Dritten Welt

Austin Jersild stellte seine aktuellen Publikations- und Forschungsprojekte zur chinesisch-sowjetische Rivalität in der Dritten Welt vor. Seine in Kürze erscheinenden Arbeiten umfassen Artikel über die chinesisch-osteuropäischen Beziehungen in den 1950er Jahren als Teil eines Sammelbandes zur Normalisierung der chinesisch-europäischen Beziehungen, der vom Cold War International History Project in Washington, DC, herausgegeben wird.

 

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