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11.5.2016

Asien nach dem Ende des Kalten Krieges

Wenn unter Zeitgeschichte auch die Vorgeschichte der Gegenwart verstanden wird, ist es notwendig, bei der Frage nach dem Ende des Kalten Krieges den Blick nicht nur nach Europa und Nordamerika, sondern stärker als bisher nach Asien zu richten, weil hier Entwicklungen angestoßen wurden, die die heutige Welt(un)ordnung nachhaltig geprägt haben und weiterhin prägen. Von Hermann Wentker.

 
4.5.2016

"Ku’damm 56"

Der ZDF-Dreiteiler "Ku'damm 56" rückt die Frontstadt Berlin in den Mittelpunkt. Aber der Kalte Krieg schrumpft zu einer Kulisse voller Klischees. Sophie Lange kommentiert einen Film der vertanen Möglichkeiten.

 
27.4.2016

Sophia Dafinger: Die Lehren des Luftkriegs

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs war der Luftkrieg eine unbekannte Größe – an dessen Ende war klar, dass "air power" den Krieg der Zukunft entscheidend verändert hatte.

 
21.4.2016

Hans-Dietrich Genscher – Kommunikator im Kalten Krieg

Hans-Dietrich Genscher war ein großer Kommunikator und Netzwerker. Zu seiner Passion wurde die von ihm als dezidiert "realistisch" bezeichnete Entspannungspolitik mit den Staaten des Warschauer Paktes. Dadurch trug er wesentlich zur Entgiftung des Kalten Krieges bei – so die Bilanz von Agnes Bresselau von Bressensdorf.

 
15.4.2016

Militärische Landschaften

Während die baulichen Hinterlassenschaften des Kalten Krieges etwa in Großbritannien oder Dänemark mittlerweile als Teil der Erinnerungskultur gelten und mitunter als Denkmale geschützt werden, fehlt es in Deutschland bislang an Sensibilität für dieses Kapitel der jüngsten Geschichte. Das Desinteresse des Bundes, der Länder und Gemeinden ist vor allem Ausdruck einer Geschichtsvergessenheit, die seit den 1990er Jahren zu beobachten ist. Von Ulrich Mählert.

 
11.4.2016

Wieder gelesen: "Environmental Histories of the Cold War"

Dass der weltumspannende Systemkonflikt auch umweltpolitische Folgen hatte, ist einsichtig, denkt man an die ökologischen Auswirkungen von Atombombentests und des Einsatzes von Chemiewaffen im Vietnam-Krieg. Dennoch nahmen sich Cold War-Historiker und Umwelthistoriker gegenseitig lange Zeit kaum zur Kenntnis. Ein 2010 von John McNeill und Corinna Unger herausgegebener Sammelband "Environmental Histories of the Cold War" zeigt, warum es sich lohnt, eine Umweltgeschichte des Kalten Krieges zu schreiben. Von Elke Seefried.

 
4.4.2016

Der Amtsantritt Michail Gorbatschows im März 1985: Ein Anfang vom Ende des Kalten Krieges?

Mitte März 1985 wurde das damals jüngste Mitglied des Politbüros der KPdSU, Michail Gorbatschow, zum Generalsekretär ernannt. Rückblickend erscheint uns dieses Datum als einer der Wendepunkte in der Geschichte des Kalten Kriegs – doch wie nahmen die Zeitgenossen Gorbatschow wahr? Ilse Dorothee Pautsch, wissenschaftliche Leiterin des Editionsteams "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland", gibt Einblick in kürzlich freigegebene Quellen.

 
10.3.2016

Ein Jahr Berliner Kolleg. Pressespiegel

Im Rahmen eines Werkstattberichtes über die bisherige und zukünftige Arbeit des Berliner Kollegs wurden am 8. März 2016 zwei Projekte des Kollegs präsentiert: Die neue Internetseite mit dem "Portal Kalter Krieg" und die zusammen mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur realisierte Ausstellung "Der Kalte Krieg. Ursachen – Geschichte – Folgen".

 
3.3.2016

Ausstellung: Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen

"Der Kalte Krieg. Ursachen – Geschichte – Folgen" heißt die Ausstellung, die das Berliner Kolleg Kalter Krieg und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab März 2016 für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zur Verfügung stellen. Mit ihren Texten, über 160 zeithistorischen Fotos und Dokumenten sowie QR-Codes, die zu Filmdokumenten im Internet verlinken, wird die Ausstellung zu einem Panorama des Kalten Krieges, der als globale Systemkonkurrenz die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte.

 
1.3.2016

"Wag the Dog" – Politik an den Grenzen des Kalten Krieges

Zu den großen Herausforderungen zeithistorischer Forschung gehört nach wie vor, die vielfach verschränkte Geschichte des Kalten Krieges zu entwirren – gerade in der Dritten Welt. Weil die Grenzen konkurrierender Einflusszonen auf der nördlichen Halbkugel fixiert waren und auf absehbare Zeit undurchdringlich schienen, verlagerten die USA und die UdSSR ihren Kampf um Ressourcen, Deutungsmacht und Prestige seit den späten 1950er Jahren zusehends in die südliche Hemisphäre. Doch nicht allein US-Präsidenten und sowjetische Generalsekretäre bestimmten die dortigen Ereignisse. Der Historiker Bernd Greiner über ein Thema, das mehr Aufmerksamkeit verdient.

 

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