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31.1.2017

Grenzvermessungen

Im Rahmen des 51. Deutschen Historikertages, der vom 20. bis 23. September 2016 in Hamburg stattfand, diskutierten Sibylle Marti (Universität Zürich), Frank Reichherzer (Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr,[BK1]  Potsdam), Malte Rolf (Universität Bamberg) und Elke Seefried (Institut für Zeitgeschichte München - Berlin / Universität Augsburg) über die "Grenzen des Kalten Krieges" – und damit über die Forschungsagenda des Berliner Kollegs. Ein Beitrag von Elke Seefried.

 

 
23.1.2017

Der Kalte Krieg als Metapher

Mit der Wahl Donald Trumps erfuhr die Rhetorik des Kalten Krieges eine Neuauflage, auch und gerade in den öffentlichen Diskussionen über seine geistige Gesundheit. Indem seine Gegner Trumps Methoden als Wahnsinn abtun, bedienen sie sich einer Strategie, die von der Politik der 1950er Jahre inspiriert ist. Ein Beitrag von Alexander Dunst (auf Englisch).

 

 
10.12.2016

Städte im Kalten Krieg: Geschichte, Kultur und Erinnerung

Die Stadt als Untersuchungsfeld – Kulturhistoriker ergänzen die Geschichtsschreibung des Kalten Krieges um Fragen von Vergessen und Erinnerung, Ruine und Denkmal, Konflikt und Vergeltung, Gedenken und öffentliche Identität, Trauma und Versöhnung. Ein Beitrag von Katia Pizzi (auf Englisch).

 
30.11.2016

Aus gegebenem Anlass

Mitte der 1980er Jahre gelang das scheinbar Unmögliche: Ronald Reagan und Michael Gorbatschow schlugen mittels ihrer Gipfeldiplomatie der politischen Phantasie eine Schneise und zeigten, wie eine Welt jenseits der Abschottung, des Verdachts und des Misstrauens aussehen könnte – nur wenige Jahre, nachdem die Ost-West-Beziehungen wieder einmal auf den Hund gekommen schienen. Zum Buch von Kristina Spohr und David Reynolds ein Beitrag von Bernd Greiner.

 
25.10.2016

Nach Fest kommt Flüssig

Lange Zeit hat sich die Forschung zum Kalten Krieg auf die bipolare Ordnung der Ost-West-Beziehungen konzentriert. Ohne die Ergebnisse in Frage zu stellen, kann und sollte aber auch gefragt werden, ob und wie zur gleichen Zeit das bipolare Ordnungsmuster ausgehebelt, umgangen oder sogar aufgelöst wurde. Ein Beitrag von Claudia Kemper.

 
5.10.2016

60 Jahre International Atomic Energy Agency (IAEA)

In einem langfristig konzipierten Forschungsprojekt wird die Gründungsgeschichte der International Atomic Energy Agency (IAEA) untersucht – und damit auch die Geschichte einer Organisation, die in mehrfacher Hinsicht sich nicht der Blocklogik des Kalten Krieges fügte. Ein Beitrag von Elisabeth Roehrlich.

 
13.9.2016

Der Mehrwert der Entspannungspolitik

Die wirtschaftspolitische Absicherung der Entspannungspolitik in Europa schuf den Rahmen für die spätere Gipfeldiplomatie zwischen Reagan und Gorbatschow und leistete einen großen Beitrag zum Zusammenbruch des kommunistischen Systems. Von Stephan Kieninger.

 
30.8.2016

Kalter Krieg und Cybersecurity

In den 1970er und 1980er Jahren wurde das entstehende Wissenschaftsfeld der Cybersecurity zunehmend zur Frage der Nationalen Sicherheit und beschäftigte Geheimdienste, das Pentagon und das Weiße Haus. Das an der George Washington University angesiedelte National Security Archive stellt einschlägige Dokumente in einer Volltextdatenbank zur Verfügung. Ein Beitrag von Klaas Voss.

 
15.8.2016

Interviewreihe (Teil VII): Im Gespräch mit Frank Reichherzer

Der Kalte Krieg war ein globaler Konflikt. So überrascht es kaum, dass überall auf der Welt zum Thema gearbeitet wird. Die Interviewreihe Forschung zum Kalten Krieg - eine Bestandsaufnahme misst die Genese der Forschung gestern und heute ebenso aus, wie sie nach zukünftigen Entwicklungen fragt. Die siebenteilige Reihe ist eine Kooperation des Berliner Kollegs Kalter Krieg und des Portals Militärgeschichte. Sie wurde von Dr. Christoph Nübel (Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Klaas Voß (Hamburger Institut für Sozialforschung) durchgeführt.Diesmal im Interview: Dr. phil. Frank Reichherzer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam.

 

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