12.1.2016

Forschungen zur chinesisch-sowjetischen Rivalität in der Dritten Welt

Austin Jersild stellte seine aktuellen Publikations- und Forschungsprojekte zur chinesisch-sowjetische Rivalität in der Dritten Welt vor. Seine in Kürze erscheinenden Arbeiten umfassen Artikel über die chinesisch-osteuropäischen Beziehungen in den 1950er Jahren als Teil eines Sammelbandes zur Normalisierung der chinesisch-europäischen Beziehungen, der vom Cold War International History Project in Washington, DC, herausgegeben wird. Dieser Band behandelt Ausstellungen des sozialistischen Blocks über China in den 1950er Jahren als Teil einer Sammlung zur Geschichte des Kalten Krieges. Ein weiterer Artikel beschäftigt sich mit der chinesisch-sowjetischen Rivalität in Guinea-Conakry in den 1960er Jahren. Jersild fungiert auch als Co-Herausgeber für einen Band über sozialistischen Internationalismus und die Zweite Welt. Sein aktuelles Forschungsprojekt erweitert seinen jüngsten Artikel um Erkenntnisse aus Archiven des sozialistischen Blocks und lenkt den Schwerpunkt auf chinesisch-sowjetische Rivalitäten nach dem Zerwürfnis von 1960.

Austin Jersild ist Professor für Geschichte an der Old Dominion University in Norfolk, Virginia, und der erste Forschungsstipendiat am Berliner Kolleg Kalter Krieg. Die Diskussion fand im Rahmen des 3. Brown Bag Breakfast des Berliner Kollegs am 12. Januar 2016 statt.

Die von den einzelnen Autoren und Autorinnen veröffentlichten Texte und Artikel geben nicht die Meinung der Redaktion wieder.

 

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