Blog

Lesen Sie hier die Blog-Beiträge oder abonnieren Sie diese via E-Mail oder RSS-Feed.

21.11.2017

Der Chinesisch-Indische Grenzkrieg von 1962. Neue Perspektiven

Ein neues, von Amit R. Das Gupta und Lorenz M. Lüthi herausgegebenes Buch gibt neue Einblicke in den kurzen Grenzkrieg von 1962, der in Indien ein dauerhaftes Trauma hinterlassen hat. In zwölf Kapiteln untersuchen elf Autoren die Hintergründe, Politik und Fehlentscheidungen dieser militärischen Auseinandersetzung. Dabei werden neben bekannten auch zahlreiche neu erschlossene Archivalien ausgewertet. Neue Aspekte bieten vor allem die Beiträge von Amit Das Gupta über Indiens Politik, Dai Chaowu über Chinas Politik und Payal Banerjee über die wenig bekannte Situation der indischen Chinesen während des Krieges. Eine Rezension von Jyotirmoy Banerjee (Auf Englisch).

 
7.11.2017

Im finnischen Fernsehen: Erich Honecker auf Elchjagd und andere Nachrichten

Der Tod von Helmut Kohl am 16. Juni 2017 löste in den sozialen Medien zum Teil nostalgische Reaktionen aus. Dazu gehörte auch die Veröffentlichung von Videoclips zum historischen Treffen von Kohl und Erich Honecker 1987 in Bonn. Darunter befand sich auch ein Beitrag des finnischen Rundfunks. Von Laura Ellen Saarenmaa (Auf Englisch).

 
24.10.2017

Vorsichtige Kritik: Indiens Haltung zur amerikanischen Intervention 1965 in der Dominikanischen Republik

Nach der Kubakrise bedeutete die amerikanische Intervention in der Dominikanischen Republik 1965 ein weiteren "Stresstest" für die Beziehungen der beiden Supermächte. Die UdSSR versuchte Indien als zentralen Akteur der Bewegung blockfreier Staaten auf ihre Seite zu ziehen. Binay Prasad zeigt auf, wie Indien reagierte und seine Interessen mit der Blockfreienbewegung in Einklang zu bringen suchte (Auf Englisch).

 
10.10.2017

Eine vereinte anti-revisionistische Front? Die Achse Peking-Pjöngjang in der internationalen kommunistischen Bewegung der frühen 1960er Jahre

Seit 1950 wird die Beziehung zwischen der Volksrepublik China und der Demokratischen Volksrepublik Korea von den offiziellen chinesischen Medien als "stets stabile" "unverbrüchliche Freundschaft" charakterisiert. Neue Studien zu den bilateralen Beziehungen erzählen jedoch eine andere Geschichte. Die chinesisch-nordkoreanischen Beziehungen erlebten nicht nur schwere Zeiten während des Kalten Krieges. Tatsächlich hat diese "traditionelle Freundschaft" nie wirklich existiert. Von Tao Chen (Auf Englisch).

 
26.9.2017

Umweltschutz über Grenzen. Die deutsch-deutsche Umweltvereinbarung von 1987

Gewässer- und Luftverschmutzung, Abfallentsorgung und Waldschäden – die Liste der gemeinsamen Umweltprobleme der DDR und der Bundesrepublik war lang. Dafür wurde vor dreißig Jahren eine Vereinbarung getroffen, mit der die grenzüberschreitende Umweltverschmutzung eingedämmt werden sollte. Ein Beitrag von Sophie Lange.

 
12.9.2017

Das chinesische Zentrum für die Erforschung des Kalten Krieges – The ECNU Center for Cold War International History Studies

Ziel dieses Artikels ist es, die Geschichte und Arbeit einer der führenden chinesischen Institutionen auf dem Forschungsfeld der internationalen Geschichte des Kalten Krieges vorzustellen. Das "Center for Cold War International History Studies" an der East China Normal University steht stellvertretend für die enormen Anstrengungen, welche in den vergangenen 16 Jahren unternommen wurden, um die chinesische Forschung zum Kalten Krieg mitten ins Zentrum der internationalen Historiographie zu rücken. Die dort erarbeiteten Forschungsergebnisse sind inzwischen zu einem Referenzpunkt für jeden Wissenschaftler geworden, der sich mit der Geschichte der chinesischen Außenpolitik oder der Globalgeschichte des Kalten Krieges beschäftigt. Von Jovan Čavoški.

 
29.8.2017

Der indische Subkontinent als Spielfeld des Kalten Krieges: Deutsch-deutsch-indische Beziehungen im Bangladeschkrieg 1971

Die jeweilige Südasienpolitik der beiden deutschen Staaten war im Bangladeschkrieg derart auf- und gegeneinander bezogen, dass sie die Bipolarität des Kalten Krieges zeitweise durchbrachen. Bundesrepublik und DDR verfolgten dabei dezidiert nationalstaatliche Eigeninteressen, die sich deutlich von denen ihrer vermeintlichen außenpolitischen Vorbilder diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs unterschieden. Von Alexander Benatar.

 
15.8.2017

Die chinesisch-sowjetischen Grenzverhandlungen (1960-1991)

Die Geschichte der chinesisch-sowjetischen Grenze ist untrennbar mit der Geschichte der chinesisch-sowjetischen Beziehungen – der Innenpolitik beider Staaten und den strategischen Erwägungen in Moskau und Peking verbunden. Die chinesisch-sowjetischen Verhandlungen über den Grenzverlauf bilden daher ein wichtiges Fallbeispiel für Konfliktmoderation. Auf welche Weise führten beide Seiten die Verhandlungen und wie gelang es ihnen, trotz erheblicher ideologischer, politischer und strategischer Divergenzen, den Frieden zu erhalten. Von Alsu Tagirova (auf Englisch).

 
1.8.2017

Kontakte ost- und westdeutscher Analysten für Außen- und Sicherheitspolitik, 1969-1990

Trotz Abkühlung des Verhältnisses der beiden Supermächte um 1980 blieben beide deutsche Staaten an der Fortsetzung des Entspannungsprozesses interessiert – und führten diesen zum Teil auch im Widerstreit mit der jeweiligen Hegemonialmacht weiter. Die Beziehungen der ost- und westdeutschen Politikanalysten entwickelten sich daher gerade wegen des rauer gewordenen internationalen Klimas in den folgenden Jahren qualitativ und quantitativ beträchtlich weiter. Ein Beitrag von Sabine Loewe-Hannatzsch.

 
18.7.2017

Cold War History Studies in China heute

Binnen weniger Jahre hat sich China in ein überaus bedeutsames Zentrum auf dem Gebiet der Cold War Studies entwickelt. Weltweit interessieren sich immer mehr Wissenschaftler für die Erfahrungen, die China im Ost-West-Konflikt gemacht hat. Auch innerhalb des Landes erfährt das Thema einen regen Zulauf. Außerdem werden chinesische Forschungsperspektiven zunehmend in der internationalen Wissenschaft rezipiert. Eine Übersicht von Yafeng Xia (auf Englisch).

 

Seiten